Unzufriedener Geschäftsführer lebt nun seine Leidenschaften – und ist glücklich

Ausgangslage

Ein Technischer Geschäftsführer bat um Hilfe bei der Neuorientierung. Er wollte nicht mehr länger im Geschäftsführerumfeld arbeiten, da er sich mit der Führungskultur seiner Kollegen nicht identifizieren konnte. Er wollte etwas anderes machen, wusste aber nicht was.

Unsere Vorgehensweise

Nach der Standortbestimmung und diverser Tests sowie Gesprächen erkannte der Coach von ERIKSSON & ASSOCIATES schnell, dass der Coachee zwar Managementaufgaben mochte aber eben nicht ausschließlich. Unsere Analyse zeigte deutlich, dass er eine ausgeprägte Begabung im kreativen Bereich hatte, was u.a. an der außergewöhnlichen Gestaltung seines großen Gartens sichtbar war, der eher an eine sehenswerte Parkanlage erinnerte als an einen Privatgarten. Zudem war er sehr naturverbunden und wollte viel mehr Zeit als bislang außerhalb der für ihn einengenden Büroumgebung arbeiten. Er interessierte sich auch für Bioenergie-Anlagen, bislang jedoch rein theoretisch. Durch gezielte Fragestellungen führte ihn der Coach zu Erkenntnissen, die dem Berater während des Coachings aufgefallen waren. Der Klient sah immer klarer und sein Weg wurde für ihn immer transparenter. Gemeinsam, unterstützt durch den zielgerichteten Beratungsprozess, erstellten wir ein Suchprofil, in dem wir seine Interessen und Begabungen berücksichtigten. Die erste Priorität der Neuorientierung lag in einer Tätigkeit als Verwalter komplexer Liegenschaften (z.B. Gutshof, Freilichtmuseum, Burgen, Schlösser, Liegenschaften der öffentlichen Hand).

Resultat

Der Beratungsprozess half ihm sein Kontaktnetzwerk zu aktivieren und so fand sich alsbald eine Stelle als Gutsverwalter eines großen Hofes. Er kann nun seine Leidenschaften optimal ausleben: Managementaufgaben kombiniert mit Tätigkeiten im Freien; er kann seinen kreativen Ideen im Naturbereich freien Lauf lassen und diese auch umsetzen; eine Bioenergie-Anlage hat er inzwischen realisiert.
Heute ist er in seiner neuen Funktion überaus glücklich und dankbar. Ohne professionelle Unterstützung, wie er uns mitteilte, wäre er nicht alleine fähig gewesen seine eigenen Begabungen und Interessen so exakt zu erkennen sowie zu beschreiben, geschweige denn diese umzusetzen.

Die Kunst Talente zu erkennen und daraus das richtige Suchprofil abzuleiten

Ausgangslage

Eine Buchhalterin war bei einer großen Firma mit insgesamt 15 Buchhaltern beschäftigt. Jeder Einzelne hatte also sein Spezialgebiet innerhalb der Buchhaltungsabteilung. Nach ihrer Entlassung wollte sie wieder breiter arbeiten und sich weniger auf einen kleinen, fest definierten Bereich festlegen lassen.
Im Persönlichkeitsprofil zeigte sich eine für Buchhalter relativ seltene Begabung: Sie war ausgesprochen kreativ. Im beruflichen Umfeld äußerte sich diese Fähigkeit dadurch, dass sie permanent buchhalterische Prozesse zu optimieren suchte.
Es galt nun also, diese Anforderung und Erkenntnis in ein entsprechendes Suchprofil einfließen zu lassen.

Unsere Vorgehensweise

Der Senior Berater von ERIKSSON & ASSOCIATES überlegte sehr genau, welche Firmen auf eine solche Begabung Wert legen könnten. Das gemeinsam erstellte Suchprofil beschrieb die zu suchende Firma folgendermaßen: Stark wachsender Mittelständler, dessen buchhalterische Prozesse dem Wachstum hinterher hinken. Der Geschäftsführung muss dieser Umstand bekannt sein und ist gewillt die notwendigen Anpassungen der Prozesse zu unterstützen, notfalls auch gegen den Widerstand der Kollegen. Es existiert eine kleine Buchhaltungsabteilung, möglicherweise auch in Teilbereichen bzw. die Buchhaltung soll wieder mehr in die eigene Hand genommen werden anstatt es nach Extern zu vergeben.

Resultat

Da die Buchhalterin in der Nähe ihres Wohnortes arbeiten wollte, riet der Consultant von ERIKSSON & ASSOCIATES der Klientin, die Industriegebiete in ihrer Umgebung abzufahren. So konnte sie sich erste Eindrücke der Unternehmen verschaffen, die sie anschließend via Internet komplettierte. Nach der Bewertung blieben fünf für sie interessant klingende Firmen übrig, die sie unserem Berater zur Beurteilung zusandte. Auf Nr. 1 setzten beide, unabhängig von einander, die gleiche Firma. Dieser Mittelständler hatte gerade eine Firma im Osten Deutschlands zugekauft. Die beiden Geschäftsführer publizierten ihre Wertvorstellungen und es schien eine passende Firma zu sein. Der Outplacement-Consultant bereitete sie gründlich auf die Herangehensweise bei Initiativanrufen vor. Nach der ersten telefonischen Kontaktaufnahme wurde sie aufgefordert ihre Bewerbungsunterlagen, die natürlich detailliert zugeschnitten wurde, der verantwortlichen Dame zuzusenden. Ihr wurde allerdings keine Hoffnung auf eine Stelle gemacht. Trotzdem wurde sie nach zwei Tagen zum Vorstellungsgespräch eingeladen, nach dem Zweitgespräch wurde ihr ein Vertrag vorgelegt.
Die Geschäftsführer legten in den Vorstellungsgesprächen großen Wert darauf, jemanden an Bord zu holen, der buchhalterische Abläufe nicht nur anpassen will, sondern der auch noch Spaß daran hat. Ein Großteil der Buchhaltung wurde nun wieder ins eigene Haus zurückgeholt und die Buchhalterin hat große Freude an ihrer neuen Arbeitsstelle, da sie ihre Bedürfnisse und Begabungen nun endlich ausleben kann.

11 Bewerbungen geschrieben und 10 Einladungen zu Vorstellungsgesprächen erhalten

Ausgangslage

Ein früherer Klient hatte seinen Freund an ERIKSSON & ASSOCIATES empfohlen, der mit seiner derzeitigen beruflichen Situation mehr als unzufrieden war, was auch negative Auswirkungen auf sein Familienleben hatte. Im Infogespräch saß unserem Berater ein völlig demotivierter, zweiundfünfzigjähriger Mann gegenüber, der fürchtete, niemals wieder einen adäquat bezahlten Job zu finden und keine Firma jemanden in seinem Alter einstellen würde. Ein Blick auf seinen CV und zielgerichtete Fragen verrieten mir, dass er als langjährig beschäftigter Business Development Manager kaum Ahnung von zeitgemäßen Bewerbungsunterlagen hatte.

Unsere Vorgehensweise

Mittels Standortbestimmung fanden wir seine besonderen Stärken; Kernkompetenzen sowie Erfolge heraus, brachten diese strukturiert zu Papier und banden sie in die komplett überarbeiteten Bewerbungsunterlagen ein. Das Ansinnen des ERIKSSON & ASSOCIATES-Coaches war es, ihn so spannend darzustellen, dass seine besonderen Fähigkeiten herausstachen. Der Berater unterstützte ihn kontinuierlich bei der Erstellung von Anschreiben, da er sich hierbei immer besonders schwertat. Auch die selbstsichere Darstellung seiner Person und seiner Begabungen war ein Schwerpunkt, auf den der Consultant viel Wert legte. Es gelang dem Klienten, insbesondere nach der interaktiven Übung „Vorstellungsgespräch“, sich selbstsicher zu präsentieren.

Resultat

Der Coachee schrieb insgesamt 11 Bewerbungen und erhielt 10 Einladungen zu Vorstellungsgesprächen! Von sechs Firmen wurde er zu einem Zweit-/Drittgespräch eingeladen. Er konnte sich, entgegen seinen anfangs geäußerten Befürchtungen, den passenden Arbeitgeber aussuchen!
Ein halbes Jahr nach Vertragsunterschrift, lud er den Berater von ERIKSSON & ASSOCIATES zu einem Essen ein und erzählte freudestrahlend von seiner neuen Aufgabe. Er vertraute dem Berater an, dass seine Frau ihm kürzlich sagte, dass sie ihn kaum wiedererkenne und er wie ausgewechselt sei. So konnte ERIKSSON & ASSOCIATES einen verzweifelten und unzufriedenen Menschen zu einem zufriedenstellenden Job verhelfen und, zumindest indirekt, den „Familienfrieden“ wieder herstellen.

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