Fast jeder, der irgendwann einmal in die Situation geriet seinen Job verloren zu haben stellt sich früher oder später genau diese Frage. Auf weitere quälende zweifelnde Gedankengänge wie „Was kann ich denn überhaupt?“ oder „War ich nicht durchsetzungsfähig genug?“ und „Habe ich mich zu schlecht positioniert?“ usw. werden oft keine oder nur unbefriedigende Antworten gefunden. Als Resultat führen solche Überlegungen nicht selten zu einer zumindest temporären depressiven Phase und es drängt sich der Gedanke auf, dass man wohl ein Loser sein muss.

In früheren Zeiten waren Entlassungen tatsächlich ein Makel. In der heutigen schnelllebigen Zeit sind Kündigungen an der Tagesordnung. Gründe dafür gibt es viele: Sparzwang, Mergers, Rationalisierung usw. Mit anderen Worten: Es kann jeden treffen und zwar auf allen Hierarchieebenen. Eine sichere Anstellung? Das war einmal…

Auch wenn man sich mit der neuen Situation arrangieren muss und es anfänglich wehtun kann, machen Sie sich folgendes bewusst: In jeder Veränderung steckt eine Chance – und oft wendet sich das Blatt sogar zum Besseren. Lassen Sie den Loser-Gedanken erst gar nicht aufkeimen (und lassen Sie es sich schon gar nicht einreden). Nehmen Sie das Heft in die Hand und nutzen Sie die Gelegenheit für sich die optimale Aufgabe zu finden. Wer das beherzigt ist weit weg vom Loser – er wird zum Gewinner!